Bernstein

Mit Bernstein wird ein insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteter klarer bis undurchsichtig gelber Schmuckstein aus fossilem Harz bezeichnet. Bernstein ist den Menschen dabei schon seit Jahrtausenden bekannt. Die ägyptischen Pharaonen nutzten ihn schon als Schmuckstein, für die Römer war er das Gold der Ostsee.

Wissenswertes über Bernstein


Wofür Bernstein heute Verwendung findet

Heute findet Bernstein nicht nur als Schmuckstein Verwendung. Er gilt auch als Heilstein. Und eine Bernsteinkette für Babys soll beim Zahnen helfen. Und Hunde soll eine entsprechende Bernsteinkette gegen Zecken und andere Parasiten schützen.

Da Bernstein sehr verschiedenartig aussehen kann (es gibt große Unterschiede bei den Farben, aber auch ob er durchsichtig ist oder eher milchig), ist es für Laien gar nicht so einfach, echten Bernstein zu erkennen.

Bernstein Name

Bernstein ist nur ein Name, unter dem das Meer des Goldes bekannt ist.
Bekannte Bezeichnungen sind zum Beispiel Luchsstein oder auch der englische Begriff Amber (der dazu noch ein Frauenname ist). Weniger bekannt sind Bezeichnungen wie Succinit oder auch Electrum.

Gold der Ostsee, Tränen der Götter, Meer des Goldes, Ligurius

Amber

Amber bzw. Worte, die auf die gleiche Wortfamilie schließen lassen, finden sich auch in vielen anderen Sprachen wieder. So wird Bernstein auf Italienisch, Kroatisch und Dänisch ebenfalls Ambra genannt. Im Spanischen ist es dann ámbar, ebenso im Portugiesischen. Im Schwedischen heißt das fossile Harz Bärnstein und im Niederländischen barnsteen.

Der Name Bernstein ist seit dem 13. Jahrhundert bezeugt. Er stammt von mittelniederdeutschen Wort bernestein, bernstein, barnsten. Das bedeutet alles in etwa brennbarer Stein (zu bernen, brennen).

Weiterlesen über Bernstein

Gesetz zum Schutz von Bernstein
Bernstein wird eine große Heilwirkung nachgesagt. Aber Bernstein findet nicht nur beim Menschen Anwendung, es gibt auch die Bernsteinkette gegen Zecken.